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TAURIS oder Catterinas Entjungferung. Ein ahistorischer Roman von Pia Frauss
 

Ein kommentierter
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Als Ergänzung zur Inhaltsangabe gedacht, enthält diese Liste auch einige Namen, die in der hier veröffentlichten Leseprobe nicht auftauchen.
  • Denn: eine gewisse Vollständigkeit wurde angestrebt.
  • Allerdings: sie kann nicht garantiert werden.
  • Trotzdem: die Verwendung der Liste und der darin enthaltenen Links dürfte das Verständnis der Handlungszusammenhänge wesentlich erleichtern.
Und bitte beachten Sie: die Gegenwart, von der die Erläuterungen ausgehen, ist
der Herbst des Jahres 1558 -- eben jener Zeitraum, in dem sich die Haupthandlung abspielt.




Hauptpersonen:
(nicht alphabetisch)
Links:
Catterina (Athenaïs) Benocchio, geb. am 10. 2. 1538, eine begabte Musikerin, mittlere von drei Töchtern des Pfarrkirchenkantors Balthasar Benocchio; zwischen ihrem zweiten und dreizehnten Lebensjahr Adoptivtochter des damaligen Hofmusikdirektors Martin di Cabirezzo, dem sie den merkwürdigen zweiten Vornamen verdankt. Titelheldin; vorrangig handelnde und leidende Person; eher letzteres in der 11.Zugabe und deutlich ersteres in der 13.. Unbewußt Handlungsbewegerin in der 27.Zugabe, ratlos in der 7., widerspenstig in der folgenden, bösartig in der 15., fast fromm in der 19., erschöpft-verängstigt in der 26. und wenig geschätzte gute Samariterin in der 21.Zugabe.
Raffael (Géttano) de Roccaferrata, ("Don Raffael"), geb. am 12. 4. 1535, derzeit jüngster Abkömmling der Königsfamilie. Erbe und oberster Mitarbeiter seines älteren Bruders, des Fürsten von Orsino. Hauptheld des Romans; allgegenwärtig; kritisch betrachtet in Kap.1 und Kap.7, sehr unkritisch gesehen in Kap.4 und Kap.3. Ungnädig in der 21. und 22. Zugabe, arg unter Druck in der 23. und 25., amüsiert in der 26.. Trägt in der 2. und 14. Zugabe zwei folgenschwere Kämpfe aus.
Francesco (Géttano) de Roccaferrata, ("Don Francesco" oder auch "der Fürst"), geb. am 19. 3. 1521, nach kurzer Ehe geschieden, kinderlos, Neffe des Königs und Fürst von Orsino. Derzeit noch vor dem König reichster und mächtigster Mann des Landes; wird aber in naher Zukunft an einer (Lungen-)Krankheit sterben, an der er schon seit Jahren leidet. nicht unbedingt vorteilhaft geschildert in Kap.3, Kap.14, Kap.15/Anfang, Kap.15/Schluß. Bösewicht der 4.Zugabe und leidend-ergrimmter Zuschauer in der 14.. Von Eifersucht und Zorn bewegt in der 27.Zugabe; verursacht Aufregung und Ängste in der 16. und 17., Anklage und Verteidigung in der 24.Zugabe.
Philipp (Géttano) de Roccaferrata, ("Don Philipp"), geb. am 23. 1. 1532, unverheiratet, einziger Enkel des Königs und mutmaßlicher Thronfolger; muß in dieser Funktion aber vom König bestätigt werden, was bisher nicht geschehen ist. Ein Puzzle mit einem unschönen Ergebnis: Kap.5, Kap.10, Kap.20 und Kap.21. In der 10. und 11.Zugabe wird das Bild nicht heller... Zum Ausgleich darf er in der 13.Zugabe bemitleidet werden.
Laura Asturini, ("die Herzogin"), geb. als Laura (Géttano) de Roccaferrata am 30. 11. 1528, seit 1551 verheiratet mit Miccael Asturini della Torre Siavestra: Schwester von Don Raffael und Don Francesco, dreifache Mutter und Oberste Hofdame - ein Amt, das ihr eigentlicher Lebensinhalt ist. rührselig in Kap.4 und der 26.Zugabe; macht keine gute Figur in Kap.17 und der 1.Zugabe
Clemens Felizio (Géttano) de Roccaferrata, ("Don Felizio"), geb. am 2. 1. 1489, seit Ende 1518 König des Landes, zweimal verwitwet, derzeit zur linken Hand verheiratet mit der Schwester seines Justizministers; hat außer seinem Enkel (Don Philipp) keine direkte Nachkommenschaft. wahrhaft königlich in Kap.10 und Kap.16; zum Handeln genötigt in der 4.Zugabe und reichlich ungädig in der 12.
Bianca Barri, geb. am 25. 9. 1533 als Bianca dei Riverdani, älteste Tochter des Fürsten von Casta Riverda, zwischen 1554 und 1557 verheiratet mit Domenico Barri; Mutter zweier Kinder, von denen das erste aber bald nach der Geburt verstorben ist. Zwischen August 1556 und Februar 1558 Don Raffaels - geliebteste - Geliebte. glänzt durch Anwesenheit in Kap.10, Kap.17, Kap.19/Schluß, sowie in der 6., 7. und 9.Zugabe, aber noch mehr durch Abwesenheit in Kap.18/Schluß und Kap.19/Anfang. Konfliktstoff der 12. und 13.Zugabe



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Nebenfiguren:
(nicht alphabetisch)

Links:
Balthasar Benocchio, geb. 1512, Abkömmling einer Handwerkerfamilie, die Musikinstrumente herstellt, Kantor von San Stefano in Valanta: Catterinas leiblicher Vater - wobei die Liebe beiderseits gering ist. stets derselbe in Kap.1, Kap.2, Kap.3, Kap.7
Martin di Cabirezzo, geb. 1507, Sohn eines Wollwirkers, Catterinas - vergötterter - Adoptivvater; zwischen 1535 und 1550 Hofmusikdirektor, seit 1532 kinderlos verheiratet mit... Erinnerung: Kap.7
Realität: Kap.22
...Isabella Sebaldi, geb. 1502; adliger Abkunft und Tochter des Generalintendanten der königlichen Theater, war sie vor der Heirat sozial und finanziell besser gestellt als ihr Gatte. böser Umtriebe bezichtigt in Kap.22
Giuliano (Géttano) de Roccaferrata (1495-1540), Vater von Francesco, Laura und Raffael de Roccaferrata, Fürst von Orsino und als solcher hauptsächlich mit Liebesaffären beschäftigt. Hinterließ eine unabsehbare Schar natürlicher Kinder. nicht ausführlich genug erwähnt in Kap.5
Maria dei Bendetti (1499-1542), Mutter von Francesco, Laura und Raffael de Roccaferrata. Als früh verwaiste Universalerbin des mit großem Abstand reichsten Bankhauses im Lande zur Heirat mit Giuliano de Roccaferrata gezwungen, hat sie zeit ihrer Ehe die Geschäftsangelegenheiten des Hauses Orsino in ebenso skrupelloser wie erfolgreicher Weise verwaltet und dabei den Grundstein für die Machtposition gelegt, die ihr Sohn Francesco inzwischen erreicht hat. gebührend gewürdigt in Kap.15
Valentin Rascari, geb. am 16. 7. 1522, ein Patrizier aus Valanta; Kaufmann, Kommunalpolitiker und Freund Don Raffaels. Abenteurernatur mit einer gefährlichen Vorliebe für Gratwanderungen. Sehr wohlhabend, verheiratet, Vater von fünf Kindern; spielt seine - ausschlaggebende - Rolle meist im Hintergrund. Seltener erwähnt, als ihm zusteht. In Kap.6 und Kap.14 kommen einige seiner Aktivitäten zur Sprache. Gegenstand von Aufregung und Ängsten in der 16.Zugabe; auch in der 23. noch nicht außer Gefahr.
Evaristo Menardi, geb. 1532, ein unglücklicher Strohmann. Seine Rolle wird erklärt in Kap.22
Astorre da Chiaparvo, geb. 1504, entfernt verwandt mit dem Herzog von Arascona. Rektor der Philosophischen Akademie von Atthagra, früher Don Francescos Hauslehrer, Moralapostel und glühender Verfechter des republikanischen Gedankens (womit hier nur die Abschaffung des Königtums gemeint ist). Nicht zu verwechseln mit... zeigt schlechte Tischmanieren in Kap.12 und Kap.14, am Äußern seiner Meinung gehindert in der 6.Zugabe
Astorre Barri, ("Astorre"), geb. am 13. 12. 1530, zweitältester Sohn des Herzogs von Arascona, Gutsbesitzer in Ubaldiano. Unpolitisch, ehrgeizlos, unbeholfen, unverheiratet; verliebt in seine Schwägerin Bianca. Jüngerer Bruder von... nimmt Abschied in Kap.19; schweren Herzens kritisiert in Kap.20. Verärgert Ärgernis erregend in der 12.Zugabe; beweist unerwartet Intelligenz in der 18.
...Domenico Barri, geb. am 19. 7. 1529, gest. am 5. 12. 1557, Erbe von Arascona, in zweiter Ehe mit Bianca Barri verheiratet. Eine Sportskanone mit unerfreulichen Eigenschaften, denen er sein frühes - und im Hinblick auf das Erbe vorzeitiges - Ableben verdankt. spielt seine letzte Hauptrolle gründlich in Kap.18 und der 2.Zugabe
Corleon Barri, geb. am 28. 12. 1532, dritter Sohn des Herzogs von Arascona. Ein strebsamer und vielversprechender Rechtswissenschaftler, Professor an der Juristischen Akademie von Valanta, unverheiratet. Taucht in der Handlung selten auf, ist aber keineswegs bedeutungslos. In der 9.Zugabe wird angedeutet, daß er keine angenehme Bekanntschaft ist, in der 18. kann sich der Leser selbst ein Urteil bilden.
Giuliano da Mertola, Graf von Mertola und Ayyala, geb. 1490, Justizminister, inoffizieller Schwager des Königs, sehr ehrgeizig. Tritt in Person niemals auf, beeinflußt aber durch seine Machenschaften das Leben etlicher Haupt- und Nebenpersonen. Vater von neun Töchtern und von... keine Einträge
...Gianfrancesco da Mertola, geb. 1532, einziger, spätgeborener Sohn und Erbe. Langjähriger Vertrauter Don Philipps und als solcher in offene und geheime Skandale verwickelt. Beim König in Ungnade gefallen, was ihn gezwungen hat, die Hofkarriere mit einer Armeelaufbahn zu vertauschen. Derzeit Stadthauptmann (= Garnisonskommandant & Polizeipräfekt) von Corvalla. wird aktiv in Kap.20 und Kap.21; als Drahtzieher verdächtigt in der 3.Zugabe, heftig umstritten in der 7. und redselig in der 10.
Agostino di Castelcareggio, geb. am 29. 11. 1541, außergewöhnlich schön, intelligent, verführerisch, hellhörig und undurchsichtig. Sohn des obersten königlichen Baurats und einer Herzogstochter, väterlicherseits Ururenkel eines Fürsten von Bonavera. Seit Februar 1558 Don Philipps Favorit. Jüngerer Bruder von... geistert durch Don Raffaels Träume in Kap.21. Diskussionsgegenstand der 10.Zugabe
...Beatrice di Castelcareggio, geb. 1540, gewiß hübsch, aber dank ihrer Gemütsverfassung und Intelligenzlage in Gefahr, als Spielball und Marionette mißbraucht zu werden. Die 10.Zugabe macht deutlich, was damit gemeint ist.
Miccael Asturini ("der Herzog"), geb. 1507, Herzog von La Torre Siavestra und Oberbefehlshaber der königlichen Truppen; in zweiter Ehe mit Don Raffaels Schwester Laura verheiratet und nur deshalb erwähnenswert. schweigt sich aus in Kap.8 und Kap.10
Ottavio dell'Ipolda (1531-1553), zweitältester Sohn des Fürsten von Tuoramena; nach einem Duell mit Don Raffael auf Betreiben Don Francescos hingerichtet. Kap.11 und die 4.Zugabe beleuchten die Hintergründe
Geronimo (Géttano) de Bonavera, geb. 1510, Erbe, Vormund und Geschäftsführer des geistig umnachteten Fürsten von Bonavera. Teilt eine unmäßige Jagdleidenschaft mit seiner ältesten Tochter... schwelgt in Jägerlatein in Kap.10
...Clarice (Géttano) de Bonavera, geb. 1531, derzeit die beste Partie im Lande. Gegen Ende der Romanhandlung wird sie sich mit Astorre Barri verloben. tadelnd erwähnt in Kap.20
Emilia Sebaldi, geb. 1539, eine von Catterinas drei ursprünglichen Hofdamen, unverheiratet. gehört leider zur Opferbilanz von Kap.16
Bernarda Cavvacordi, geb. 1514, eine von Catterinas drei ursprünglichen Hofdamen, verheiratet, mehrfache Mutter. als Zeugin genannt in der 1.Zugabe
Onorata Lasterra, geb. 1520, eine von Catterinas drei ursprünglichen und ebenso eine ihrer vier späteren Gesellschafterinnen. Tante des Grafen von La Marté; unverheiratet. wird in der 7.Zugabe weder von Appetit noch von Ehehoffnungen geplagt
Maria Morosini, geb. 1538, Nichte des Herzogs von Montarastico, eine von Catterinas vier späteren Hofdamen; unverheiratet. sehr mitteilsam in Kap.19 und sehr hitzig in der 7.Zugabe
Letizia Crasti, Gräfin von Pontepiaro ("die Gräfin"), geb. 1517, eine von Catterinas vier späteren Hofdamen, verheiratet und Mutter mehrerer Kinder, aber von ihrem Gatten getrennt lebend. betätigt sich erfolgreich als Provokateurin in der 7.Zugabe
Claudia Asturini, geb. 1542, älteste Tochter (aus erster Ehe) des Herzogs von La Torre Siavestra und folglich Laura Asturinis Stieftochter. Wird im 19. Kapitel halb als Gast, halb als Gesellschafterin in Catterinas Haushalt abgeschoben. Sündigt schwer durch Geistlosigkeit in der 6.Zugabe und durch Völlerei in der folgenden
Ein namentlich nicht näher bezeichneter Sekretär Don Francescos, mittleren Alters, eher farblos, der gleichwohl nicht ohne Bedeutung für die Handlung ist. von Catterina brüskiert in Kap.2 - mehr dazu in der 8.Zugabe - und begünstigt in Kap.19. Beginnt Folgenschweres in der 20.Zugabe
Ettore dei Livaroni, geb. 1527, Neffe des Herzogs von Livarone, der nur kurz, aber vehement (und erfolglos) in die Handlung einzugreifen versucht. das Ergebnis sieht man in Kap.16. Tritt anonym in der 20.Zugabe auf.
Der Kommandant der Festung von Horena, früher Don Raffaels Fechtlehrer; nicht durch einen Namen, sondern nur durch die wichtige Rolle definiert, die er in Don Raffaels Leben und Plänen spielt. zu Recht empört in Kap.22
"Die Tante" (geb. 1509), eine namentlich nicht näher bezeichnete ältere Schwester Balthasar Benocchios, gutsituierte kinderlose Kaufmannswitwe, in deren Haus und von deren Geld die Familie Benocchio lebt. ganz sorgenvolle Mißbilligung in Kap.1, betätigt sich als Kunstmäzenin und Literaturkritikerin in der 5.Zugabe
Clemens Felizio Giustiniani (1534-1551), bemerkenswert vor allem durch seinen überstürzten Tod, der politisch noch bedeutsamer war, als er selbst glaubte die 10. und 12.Zugabe beziehen sich kurz auf dieses Faktum und dessen Gefühlshinterlassenschaft
Benedetto Barasti (1533-1558). Ein weiterer Statist, der durch seinen frühzeitigen - gewaltsamen - Tod Verwirrung stiftet. Gegenstand der 3.Zugabe
Ach ja! "Angelica" -! Das ist eine Person, welche im Lauf von fast neunhundert Seiten Handlung genau zwei Silben Text hat - und die sind hier nicht aufgenommen. Alles weitere bleibt dem Forscherdrang des Lesers überlassen. Hier ist immerhin ein kleiner Tip!
Clemens Maurizio Géttano de Roccaferrata (1183-1269), Stammvater sowohl des Königshauses als auch des Fürstenhauses von Bonavera. Der Name "Géttano" findet als Familienname aber nur in juristischen Dokumenten Verwendung. Beide Familien sind inzwischen völlig unabhängig voneinander und bestrebt, die Tatsache unter den Tisch zu kehren, daß sie auf denselben Ahnherrn zurückgehen. Wird hier vor allem zur Erklärung des eingeklammerten Familiennamens vor "Roccaferrata" und "Bonavera" zitiert; hat aber auch historische Spuren in der 22. Zugabe hinterlassen.



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Orts- und Flußnamen:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Links:
Alvisia, Kleinstadt an der Zaronta, unweit von Atthagra, bemerkenswert nur, weil sie eine gleichnamige - als Staatsgefängnis dienende - riesige Festung enthält Schauplatz des 9. Kapitels, einiger Bekenntnisse (teilweise in der 24.Zugabe zu finden) und einer politischen Demonstration Don Raffaels
Atthagra, Hauptstadt und Königssitz, zentral am Oberlauf der Zaronta gelegen. Die Königsburg krönt einen steil aufragenden, dem Gebirge vorgelagerten Berg am Nordrand der Stadt. Hauptschauplatz der Kapitel 10 bis (einschließlich) 19 und einigen in diesen Kapiteln verstreuten Blutvergießens
Baia N'cî, ein kürzlich prächtig renoviertes Gutshaus Don Raffaels, knapp neun Kilometer von Corvalla entfernt Schauplatz der Schlußszene (Kap.23), sowie einer Ankunft und eines Aufbruchs in der 19.Zugabe
Castelcareggio, nordöstlich von Valanta gelegener Stammsitz der Fürsten von Bonavera - namensgebend für die Mitglieder des absteigenden Zweigs der Familie Schauplatz vieler bemühter, aber erfolgloser, und einer ebenso erfolgreichen wie ungewollten Brautwerbung
Castelmaretta, sonnige Klein- und Weinstadt im Hinterland von Atthagra Schauplatz sowohl befriedigten (1.Zugabe) als auch hochgradig unbefriedigten (Kap.16) Ehrgeizes
Chiaparvo, Stammsitz der Herzöge von Arascona, südlich von Valanta am Gebirgsrand gelegen, gleichfalls namensgebend für die jüngeren Linien des Hauses Schauplatz eines ziemlich gewalttätigen Familienlebens
Città del Castello, vornehmlich aus Wirts- und Lagerhäusern bestehende Kleinstadt zu Füßen des Burghügels, der als Residenz des Fürsten namensgebend für das gesamte Fürstentum Orsino ist Schauplatz eines behelfsmäßigen Liebeslebens und als solcher in der 25.Zugabe aufgesucht.
Corvalla, drittgrößte Stadt des Landes, wurde jahrhundertelang von der Familie Bendetti beherrscht, deren letzte Vertreterin Don Raffaels Mutter war. Provinziell, unhygienisch und politisch bedeutungslos Hauptschauplatz der Kapitel 20 bis 23; Hauptgegenstand der 22. Zugabe
Horena, größte Hafenstadt des Landes. Von Don Francesco weitgehend in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Die befestigten Hafenanlagen sind in der Hand des Fürsten von Orsino und Standort einer fürstlichen Garnison Schauplatz eines fleischfressende Blüten treibenden Überlebenskampfes
Marappa, Dorf und Gutshaus in Zarontanähe, zwischen Ubaldiano und Atthagra, wo Don Raffael auf seinen Reisen von Orsino oder Valanta nach Atthagra zu übernachten pflegt Schauplatz einer Übernachtung am 10.12.1557 und mithin der 9.Zugabe
Montedolazzo, Bergfestung im Hinterland von Atthagra: Don Philipps bevorzugtes Feriendomizil und Jagdrevier Schauplatz ausgefallener Lustbarkeiten und als solcher in der 10.Zugabe erwähnt
Orsino, das größte Fürstentum des Landes, im Besitz der Königsfamilie, die - meist nicht in direkter Erbfolge - ihre jüngeren Sprößlinge damit belehnt. Umfaßt den gesamten zugänglichen Küstenbereich, einschließlich des Territoriums von Horena. Als protector patriæ (= "Beschützer des Vaterlandes") ist der Fürst von Orsino verpflichtet, eine eigene - stehende - Armee und Kriegsmarine zu unterhalten. Er hat zum Ausgleich allerdings keine Stimme im Thronrat Schauplatz der Macht; kurze Zwischenstation auf verschlungenen Wegen in der 25.Zugabe.
Piavara, kleinere Stadt im Nordwesten des Landes, auf halbem Weg zwischen Atthagra und Corvalla, verfügt über bedeutende Kupferminen. Zwischenstation einer Reise von Atthagra nach Corvalla Schauplatz von drei mehr oder minder folgenreichen Niederlagen, sowie der 6.Zugabe
Rocca dei Marulani, altersstolze Festung an der Zaronta, zwischen Ubaldiano und Atthagra; derzeit Eigentum einer Familie Schiavelli. Zwischenstation einer Reise von Valanta nach Atthagra Schauplatz des 8. Kapitels, eines Familien-Eklats und eines Meinungsumschwungs -- und der 17.Zugabe.
Torlata, von Don Francescos Mutter konzipierte und von Don Francesco erbaute neue Hafenstadt Schauplatz organisierten Gewinnstrebens
Ubaldiano, Kleinstadt an der Zaronta zwischen Valanta und Atthagra Schauplatz von Astorre Barris beschaulichem Landleben und infolgedessen auch der 18.Zugabe
Valanta, zweitgrößte und wohlhabendste Stadt des Landes, mittwegs zwischen Atthagra und Orsino an der Zaronta gelegen. Börsensitz, wichtigstes Handelszentrum, politisch einflußreich, republikanisch organisiert. Trauert der 1228 verlorenen Unabhängigkeit nach und fördert unter der Hand Gegner des Königtums Schauplatz der Kapitel 1 bis 7, sowie der 14. und 15. Zugabe; genauer beschrieben in Kap.3 und Kap.9. Die 23. Zugabe wirft einen kurzen Blick auf Valantas kommunalpolitische Kulissen.
Zaronta, längster Fluß und folglich das, was man gern die "Lebensader" eines Landes nennt Schauplatz allgemeiner und besonderer Reiseerlebnisse, vgl. dazu Kap. 9



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Nachträge:
Von einer gewissen - relativ niedrig anzusetzenden - sozialen Stufe aufwärts ist die gebräuchliche Anrede für Männer "Sior", diejenige für Frauen "Donna"
Der Namenszusatz "Don" steht nur männlichen Angehörigen des Königshauses und den Fürsten und Herzögen des Thronrates zu
Der Thronrat ist eine periodisch - und bei geeigneten Anlässen auch außer der Zeit - einberufene Versammlung der elf höchsten Titelträger des Landes (den König und den Fürsten von Orsino ausgenommen), als da sind:
Die Fürsten von Bonavera, Casta Riverda, Tuoramena und Monte d'Oressa
Die Herzöge von La Torre Siavestra, Arascona, Livarone, Valdestina, La Torre Alestica, Montarastico und Genezzo e Sant'Ilario
Diese Reihenfolge ist eine absteigende. Fürsten sind nach Recht und Gesetz Herzöge mit einem Zusatztitel, der diejenigen Familien auszeichnet, unter denen nach dem Aussterben der Roccaferrata das neue Königshaus gewählt werden soll.
Der Thronrat ratifiziert Gesetze und Urteile des obersten königlichen Gerichts. Er hat aber auch ein Mitspracherecht bei der Besetzung der höchsten Staatsämter und ein bedingtes Veto-Recht hinsichtlich der königlichen Erbfolge.
Eine Familie, deren Oberhaupt seinen Sitz im Thronrat länger als vier Jahre nicht einnimmt, verliert das Anrecht darauf. Daher kann es geschehen, daß der König in Fällen, wo ein Fürst oder Herzog außerstande ist, dieser Pflicht nachzukommen, einen akkreditierten Geschäftsträger in den Thronrat beruft - wie es etwa im Falle des Erben von Bonavera geschehen ist.


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